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© perros de la luz e.V. 2014
Die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis
Oft wird uns die Frage gestellt, warum wir eigentlich eine Schutzgebühr verlangen und was dies überhaupt bedeutet. Es ist auf jeden Fall kein Kaufpreis, denn die Schutzgebühr dient nicht dem Zweck, Geld mit unseren Schützlingen zu verdienen. Wir haben lange überlegt, wie wir diese Seite gestalten sollen und möchten Ihnen hier erklären, was die Schutzgebühr ist und warum wir diese erheben.
        Schutzgebühr 
Die Schutzgebühr dient zum einen dazu, dass nicht spontan und unüberlegt ein Hund angeschafft wird. Spontane und unüberlegte Hunde-Käufe enden meist mit viel Stress und Leid für alle Beteiligten — sowohl für Hund als auch Mensch. Man muss sich dessen bewusst sein, dass ein Hund laufende Kosten verursacht und es im schlimmsten Fall auch mal deutlich mehr kostet — sei es aufgrund eines Unfalls oder einer nicht vorhersehbaren Krankheit. Dies sind natürlich die am schlimmsten anzunehmenden Fälle, aber genau deswegen sollte man dies auch im Hinterkopf behalten. Zum anderen ist sie dazu da, die bereits im Vorfeld angefallenen Kosten zu decken. Jedes einzelne Tier wird von den mit uns befreundeten Tierärzten im Ausland (und auch Inland) unter- sucht und versorgt. Aber das ist noch nicht alles. Wir möchten Ihnen gerne eine kleine Zusammenfassung über die möglichen Kostenpunkte geben Für jedes unserer Fellnasen fallen folgende Grundkosten an:     Impfung/en     Wurmkur/en     Floh-/Zeckenmittel     Microchip inklusive Implantierung     EU-Heimtierausweis     Kastration (bei Hunden ab ca. 12 Monaten)     Bluttests     Transportkosten im Inland     Transportkosten nach Deutschland     Futter     Unterbringungskosten bis zur Ausreise Die Kosten für sonstige medizinische Behandlungen kommen natürlich noch hinzu. Ebenso wie Kosten für Halsbänder, Leinen, Näpfe, Transportboxen, Hundeshampoos, Fahrten zum Tierarzt und in die Klinik etc. Einiges kann durch Sachspenden abgedeckt werden, aber längst nicht alles. Oft haben wir kranke Hunde in der Vermittlung, und solche, die dringend operiert werden müssen. Sollte einmal etwas von der Schutzgebühr „übrigbleiben“, wird es für diese armen Tiere verwendet. Sollte die medizinische Versorgung vor Ort nicht entsprechend durchgeführt werden können, transportieren wir das Tier zu einer Pflegestelle (auch nach Deutschland). Hier entstehen dann auch schnell Kosten, die ein kleines Vermögen sein können.
Es soll kein Profit mit den Tieren gemacht werden Mit der Schutzgebühr möchten wir versuchen unsere Tiere davor zu schützen gegen Geld weiterverkauft zu werden. Es ist kein seltener Fall, dass mit Tieren Geschäfte gemacht werden und daraus Profit gewonnen wird. Den Verkauf an einen Tierhändler oder sogar an ein Versuchslabor möchten wir nicht riskieren. Wir möchten es nicht verantworten, dass die meist sowieso schon gequälten Seelen unserer Lieblinge an solche schwarze Schafe geraten. Die Schutzgebühr dient also in gewisser Weise auch als Abschreckung für diese. In dieser “Wegwerfgesellschaft” soll(t)en Tiere eine höhere Wertigkeit erhalten  Dinge, und auch Tiere, die etwas kosten, werden weniger selten “weggeschmissen” bzw. ausgesetzt. Es ist sowieso schon schlimm genug, wie manche Menschen - nicht nur in unseren Nachbarländern, sondern auch hier direkt vor unseren Augen - mit den eigenen Haustieren (und auch Tieren allgemein) umgehen, da sie ihnen nicht viel wert sind. Wir möchten, dass unsere Hunde und Katzen zu Menschen kommen, die wissen, was ein Tierleben wert sein kann. Man erhält nicht nur ein Haustier, sondern einen Partner, ein Familienmitglied und einen Freund fürs Leben. Wir hoffen, dass Sie dies jetzt nicht falsch verstehen, denn die Schutzgebühr an sich ist nur ein Bruchteil dessen, was wir als angemessenen (Geld-) Wert für unsere Schützlinge ansehen. Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut Die komplette Schutzgebühr wird für die Tierschutzarbeit und unsere Schützlinge verwendet. Unser Verein und auch die Mitglieder stecken sich nichts davon in die eigene Tasche. Unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich udn zahlen meist viele Dinge privat (z.B. die Fahrtkosten für Vor- und Nach- kontrollen sowie die Abholung von Tieren nach ihrem Transport etc.) und auch die Pflegestellen in Deutschland zahlen vieles aus eigener Tasche (Futter, kleinere Tierarztbesuche, Halsband-, Geschirr- und Leine usw.). Hier noch einmal ein grosses DANKESCHÖN an die Helfer und Pflegestellen, denn das ist nicht selbst- verständlich! Oft werden wir gefragt, warum denn ein alter oder kranker Hund genausoviel “kostet” wie ein junger gesunder Hund. Dieses beantworten wir Ihnen gerne: Die jungen und gesunden Hunde, für die weniger Kosten anfallen, tragen nach dem Sozialprinzip die alten, kranken oder nur schwer vermittelbaren Hunde mit. Sie sehen also... Die Schutzgebühr ist eine Mischkalkulation verschiedenster Kostenpunkte und hilft lediglich, uns über Wasser zu halten, so dass wir die Tierschutzarbeit fortsetzen können. Meistens reicht nicht einmal das aus, weswegen wir für jede einzelne (auch noch so kleine) Spende dankbar sind. Es geht nicht darum, einen Betrag für ein Tier festzulegen und damit Geld zu verdienen. Egal ob jung oder alt, gesund oder krank - jedes Tier ist gleich viel wert. Wir versuchen unser Möglichstes, um jedem Hund, der unsere Hilfe benötigt, diese auch zu geben. In der Hoffnung, dass es nicht nur ein Tropfen auf dem heissen Stein ist und Sie uns und auch die Schutzgebühr nun besser verstehen, bedanken wir uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben und diese Seite bis zum Ende gelesen haben.
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